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Hilfe für Angehörige
Was wenn ein
geliebter Mensch Hilfe braucht?
Wenn ein Mensch, der Ihnen wichtig ist, Pflege braucht, kommen viele Fragen auf einmal. Hier finden Sie ehrliche Antworten in einfachen Worten, vom ersten Anruf bis zum Einzug. Und was offenbleibt, klären wir am Telefon.
Wo stehen Sie gerade?
Wählen Sie die Frage, die Sie gerade am meisten beschäftigt. Alles Weitere finden Sie weiter unten.
Es ist plötzlich passiert
Sturz, Krankenhaus, neue Diagnose. Was jetzt zuerst zu tun ist.
Pflegegrad und Antrag
Wie der Antrag läuft, wie die Begutachtung abläuft und was bei einem Widerspruch hilft.
Was kostet Pflege, und wer zahlt diese?
Pflegekasse, Eigenanteil, Sozialamt und die Frage, ob Kinder zahlen müssen.
Welches Haus passt?
Pflege im Alter, Demenz, jüngere Menschen mit Behinderung: Wer wo gut aufgehoben ist.
Einzug und erste Wochen
Was mitkommt, wer sich kümmert und wann Sie zu Besuch kommen dürfen.
Ich fühle mich schuldig
Wenn es zu Hause nicht mehr geht, ist das kein Versagen. Ein ehrliches Wort dazu.
Seniorenhaus Neuberesinchen in Frankfurt (Oder)
Wenn es plötzlich passiert ist
Ein Sturz, ein Krankenhaus, eine Diagnose
Von einem Tag auf den anderen ist alles anders. Atmen Sie durch: Sie müssen nicht alles an einem Tag klären. Diese vier Schritte reichen für den Anfang.
Sozialdienst im Krankenhaus ansprechen
Er organisiert die Anschlussversorgung und hilft beim ersten Antrag.
Pflegegrad beantragen
Ein formloser Anruf bei der Pflegekasse genügt. Die Leistungen gelten ab dem Tag des Antrags.
Kurzzeitpflege als Brücke
Ist zu Hause noch nichts vorbereitet, verschafft ein Platz auf Zeit Luft. Im Seniorenhaus Neuberesinchen gibt es Kurzzeitpflege.
Uns anrufen
Wir sagen Ihnen ehrlich, wie es gerade aussieht, und was als Nächstes sinnvoll ist.
Pflegegrad und Antrag
Der Pflegegrad öffnet
die Tür zu Leistungen
Der Pflegegrad entscheidet, was die Pflegekasse zahlt. Es gibt fünf Grade, von geringer (1) bis schwerster Beeinträchtigung der Selbstständigkeit (5). Maßgeblich ist nicht die Diagnose, sondern was ein Mensch im Alltag noch selbst kann.
Antrag bei der Pflegekasse
Die Pflegekasse gehört zur Krankenkasse. Formlos genügt, auch telefonisch.
Begutachtung durch den Medizinischen Dienst
Ein Gutachter kommt zu einem Termin. Hilfreich: ein Pflegetagebuch, ein Angehöriger an der Seite, und nichts schönreden.
Entscheidung in 25 Arbeitstagen
Im Krankenhaus oder in der Reha gelten kürzere Fristen.
Widerspruch ist möglich
Erscheint der Pflegegrad zu niedrig, können Sie innerhalb eines Monats widersprechen.
Beratung zum Pflegegrad im Gespräch
Beratung zu Kosten und Finanzierung eines Pflegeplatzes
Was kostet das, und wer zahlt?
Die Kosten verständlich erklärt
Ein Heimplatz setzt sich aus Pflege, Unterkunft und Verpflegung, Investitionskosten und Ausbildungsumlage zusammen. An den Pflegekosten beteiligt sich die Pflegekasse.
Das zahlt die Pflegekasse
Die Pflegekasse übernimmt einen festen Anteil der Pflegekosten. Wie hoch er ist, hängt vom Pflegegrad ab. Die aktuellen Sätze nennt Ihnen Ihre Pflegekasse.
Mit der Zeit sinkt der Eigenanteil
Ab Pflegegrad 2 beteiligt sich die Pflegekasse zusätzlich am pflegebedingten Eigenanteil. Dieser Zuschlag steigt, je länger jemand bei uns lebt. Wir erklären Ihnen gern, wie das in Ihrem Fall aussieht.
Wenn das Geld nicht reicht
Reichen Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt nachrangig die Kosten (Hilfe zur Pflege). Wir sagen Ihnen gern, an wen Sie sich wenden.
Müssen die Kinder zahlen?
Kinder werden nur unter bestimmten Einkommensgrenzen nicht zum Unterhalt herangezogen. Ob das auf Sie zutrifft, klären Sozialamt oder Beratungsstelle. Wir helfen Ihnen, den richtigen Ansprechpartner zu finden.
Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich informieren Pflegekasse und Sozialamt. Was ein Platz in unseren Häusern kostet, sagen wir Ihnen im persönlichen Gespräch.
Das passende Haus finden
Drei Häuser, drei Schwerpunkte
Nicht jedes Haus passt zu jeder Situation. Das ist kein Nachteil, sondern ein Grund, ehrlich zu beraten. Alle drei Häuser liegen in Frankfurt (Oder) und gehören zu einem Träger.
Seniorenhaus Neuberesinchen
Pflege im Alter für alle Pflegegrade, dauerhaft oder als Kurzzeitpflege.
Wohn- und Pflegezentrum
Bereich für Menschen mit Demenz (31 Plätze) und Wohnen für jüngere Menschen mit schwerer Körperbehinderung.
Wohnstätte am Arboretum
Wohnen und Begleitung bei Abhängigkeitserkrankung, mit dem Ziel der Wiedereingliederung.
Wohn- und Pflegezentrum am Kommunardenweg in Frankfurt (Oder)
Zimmer im Seniorenhaus, persönlich eingerichtet
Einzug und die ersten Wochen
Ankommen darf Zeit brauchen
Der Umzug in ein Pflegeheim ist für alle ein großer Schritt. Wir begleiten ihn so, dass Ihr Angehöriger sich schnell sicher fühlt und Sie nah dran bleiben.
Vorher ansehen
Sehen Sie sich in Ruhe an, wie ein Zimmer aussieht, bevor Sie sich entscheiden müssen.
Vertrautes darf natürlich mit
Fotos, die Lieblingsdecke, Kleinmöbel: Was Heimat vermittelt, besprechen wir vorab mit Ihnen.
Feste Ansprechpersonen
Im Bezugspflegesystem kennen feste Personen Ihren Angehörigen und seine Lebensgeschichte.
Besuch rund um die Uhr
Sie sind jederzeit willkommen, auch am Wochenende und abends.
Ihre Rolle als Angehörige
Sie dürfen Hilfe annehmen.
Viele Angehörige fragen sich, ob sie versagt haben, wenn es zu Hause nicht mehr geht. Die ehrliche Antwort lautet: Nein. Pflege rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche, braucht ein Team.
Sie bleiben Tochter, Sohn, Partnerin, Enkel. Die Pflege übernehmen wir. Das Zuhören, die Spaziergänge und die gemeinsamen Mahlzeiten bleiben bei Ihnen, wenn Sie das möchten.
Angehörige und Bewohnerin gemeinsam im Gespräch
So kommen Sie zu einem Platz: fünf Schritte
Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt. Vom ersten Anruf bis zum Ankommen.
SCHRITT 1
Anruf oder Anfrage
Sie schildern uns die Situation, am Telefon oder online. Ein paar Sätze genügen.
SCHRITT 2
Unterlagen
Pflegegrad, Arztbericht und Medikamentenplan helfen uns. Fehlt etwas, sagen wir Ihnen, was nachgereicht werden kann.
SCHRITT 3
Rückruf und Besichtigung
Wir sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist. Auf Wunsch sehen Sie sich das Haus in Ruhe an.
SCHRITT 4
Einzug vorbereiten
Wir besprechen Termin, Zimmer und die vertrauten Dinge, die mitkommen sollen.
SCHRITT 5
Ankommen
Feste Ansprechpersonen kümmern sich um die ersten Tage. Sie sind jederzeit willkommen.
Das dürfen Sie von uns erwarten
Vier Zusagen, an denen Sie uns messen können.
Ehrliche Auskunft
Wir sagen Ihnen, wie es gerade aussieht, auch wenn gerade kein Platz frei ist.
Ein Mensch am Telefon
Sie sprechen mit einem Mitarbeiter aus dem Haus, nicht mit einem anonymen Callcenter.
Besichtigung ohne Verpflichtung
Sie sehen sich alles in Ruhe an, bevor Sie sich entscheiden müssen.
Besuch rund um die Uhr
Ihr Angehöriger bleibt Teil Ihres Lebens. Sie sind jederzeit willkommen.
Zum Ausdrucken und Abhaken
Die Checkliste zum Mitnehmen
Was Sie klären, beantragen und mitbringen sollten, auf zwei Seiten. Damit Sie in dieser Zeit nichts vergessen und beim Gespräch mit Pflegekasse, Sozialamt oder uns vorbereitet sind.
Häufige Fragen
Was Angehörige uns am häufigsten fragen
Wie schnell finde ich einen Pflegeplatz?
Es gibt noch keinen Pflegegrad. Was jetzt?
Wie lange dauert es bis zur Entscheidung der Pflegekasse?
Der Pflegegrad ist zu niedrig. Was kann ich tun?
Was zahlt die Pflegekasse, was muss ich selbst tragen?
Kann mein Angehöriger zuerst nur auf Zeit bei Ihnen wohnen?
Darf ich jederzeit zu Besuch kommen?
Wie geht es bei Demenz weiter?
Mein Angehöriger will nicht ins Heim. Was raten Sie?
Kann ich mir ein Haus ansehen, bevor ich mich entscheide?
Ein Anruf klärt oft schnell
alle offenen Fragen.
Wir nehmen uns Zeit und helfen Ihnen dabei herauszufinden, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
© 2026 Gemeinnützige Pflege- und Betreuungsgesellschaft der Stadt Frankfurt (Oder) mbH
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